Wenn uns etwas gelungen ist, freuen wir uns darüber, hinterfragen aber oft nicht, welche Fähigkeiten zum Erfolg geführt haben. Denn diese Fähigkeiten lassen sich mit jeder anderen Aufgabe verknüpfen. Es sind Fähigkeiten, die uns innewohnen und uns immer dann zur Verfügung stehen, wenn wir uns ihrer bewusst sind.
Die Situationen und die Anforderungen ändern sich, aber unsere Potenziale bleiben. Auf diese Erkenntnis können wir vertrauen, und so entsteht Selbstvertrauen. Auch wenn sich die Bedingungen nicht haargenau wiederholen, sind unsere Potenziale abrufbar.
Der Neurobiologe Gerald Hüther hat gemeint, dass diejenigen glücklich zu schätzen sind, die viele Herausforderungen im Leben bewältigt haben, denn damit haben sie einen unglaublichen Schatz, eine große Ressource, worauf sie zurückgreifen können.
Zitiert nach Stefanie und Gerald Grüssl, S. 22, ÖBR Magazin 04-06/2024