„Unsere Leute haben sich einschüchtern lassen von der Aggressivität der FPÖ-Argumentierer, gerade am Wirtshaustisch. Die Lufthoheit am Stammtisch muss dass Ziel sein.“
Kritische Worte des Ex-Bürgermeisters von Wien Michael Häupl im „Falter“
„Unsere Leute haben sich einschüchtern lassen von der Aggressivität der FPÖ-Argumentierer, gerade am Wirtshaustisch. Die Lufthoheit am Stammtisch muss dass Ziel sein.“
Kritische Worte des Ex-Bürgermeisters von Wien Michael Häupl im „Falter“
Die Frühlingswerkstatt 2018 der SPÖ Oberösterreich mit dem Schwerpunkt „Die Rückeroberung der Zukunft“: konstruktiv, aufmunternd und motivierend. Politisch-inhaltliche Auseinandersetzung, unkonventionellen Fragestellungen, zukunftsweisende Impulse und politische Orientierung.
Das Video zur Frühlingswerkstatt: https://youtu.be/YbQ7Y-KW87Y
„Die politische Strategie ist klug kalkuliert: Mit den steuer- und sozialpolitischen Maßnahmen bindet die Regierung die oberen 60 Prozent an sich. Die unteren 40 Prozent werden aber nicht ganz abgeschrieben. Deren Gefühle der Vernachlässigung werden gegen „Schuldige“ gelenkt. Hier setzt Kurz auf sein Erfolgsmodell, die Flüchtlinge…“
Stephan Schulmeister in „Schäbiger Inhalt, glänzend verpackt“, Falter 13/18, S. 10
Andre Heller würdigte in seiner Rede den unfassbaren Mut derer, die Widerstand leisteten. Und sagte dann, heute riskiere man eben nicht Folter und Tod, wenn man gegen Rassismus, Fremdenhass etc. auftrete. Daher gibt es keine Ausrede, dagegen nicht aufzutreten.
Im Standard vom 13. März 2018 wird auch Karin Bergmann, die Direktorin des Burgtheaters, zitiert. „Man kann nicht wissen, wie wir uns damals verhalten hätten. Aber wir wissen genau, was wir heute zu tun haben.“
„Vieles, was nötig wäre, lässt sich aus den Maximen des guten Journalismus ableiten – das Bemühen, einer Thematik auf den Grund zu gehen, den Kontext und die Quelle zu prüfen, erst zu recherchieren und dann zu publizieren, auch die andere Seite zu hören usw. Hier findet sich eine Kommunikationsethik für die Allgemeinheit.“
Bernhard Pörksen, Professor für Medienwissenschaft an der Uni Tübingen, im Interview mit Peter Mayr im „Standard“ vom 28.2.2018. Sein Buch „Die große Gereiztheit: Wege aus der kollektiven Erregung“ ist im Hanser-Verlag erschienen.
„Der erste Schritt zur Überwindung dieses Systems besteht darin, es ans Licht der Öffentlichkeit zu ziehen, seine Legitimität zu bestreiten und es zum Gegenstand politischer Auseinandersetzungen zu machen.“
Fabian Scheidler
Aus einem Leserbrief von Hans Riedler zum Thema „Arbeitslose 50 plus“
„Aktuell ist jeder 4. Arbeitslose in Österreich älter als 50 Jahre. Für diese Menschen wurde daher im Juli 2017 von der abgewählten Regierung die „Aktion 20.000“ für Langzeitarbeitslose über 50 in 11 Modellregionen als Pilotprojekte gestartet. Die bisherigen Ergebnisse sind ermutigend. Schon jetzt aber soll diese Aktion ohne parlamentarische Diskussion wieder ausgesetzt werden….
(Es) wird argumentiert, diese Aktion sei nicht effizient – und außerdem, die Wirtschaft boomt derzeit ohnedies und schafft neue Arbeitsplätze. Leider aber nicht für den Großteil der in Österreich aktuell 119.501 langzeitbeschäftigungslosen Menschen über 50 Jahre.
Aber nicht nur diese „Veränderung“ ist geplant. Auch die Notstandshilfe soll abgeschafft und stattdessen eine in den meisten Fällen wesentlich geringere Mindestsicherung – mit einem Zugriff auf das Privatvermögen – gewährt werden, weil es nach Bundeskanzler Sebastian Kurz in einem nach meinem Empfinden sehr zynischen Statement „doch nicht die Aufgabe der Allgemeinheit sein kann jemand zu erhalten, der Vermögen hat und nicht arbeitet“. Die meisten dieser Menschen möchten aber sehr wohl arbeiten, wenn sie in ihrem Alter dazu eine Möglichkeit hätten.
Das verstärkt bei mir den Eindruck, diese Regierung will nur zu Lasten der Schwächsten in unserer Gesellschaft sparen und Veränderungen durchführen. Von einem Beitrag der Vermögenden in unserem Land zur Finanzierung der vielen staatlichen Aufgaben und gleichzeitigen Verringerung der Schulden habe ich bisher weder etwas gehört noch gelesen. Ich mache mir immer größere Sorgen und empfehle daher den zuständigen PolitikerInnen, sich öfter in die Nähe der Betroffenen zu begeben, um sich dabei über ihre tatsächlichen Lebensrealitäten besser zu informieren.“
Was lange durch die Political Correctness gedeckelt war, diese dünne Schicht der Zivilisation, ist durch manipulative Machtbesessene weggeknackt, die sagen: „Ihr dürft Fremde hassen, ihr dürft Rassisten sein!“ Keiner demonstriert gegen Gazprom oder Banken, lieber geht es gegen Ausländerwohnheime… Sind die Leute damit beschäftigt sich zu hassen, lenkt das schön ab, und die da oben können ihr Zeug machen.“ Sibylle Berg im Falter-Interview (Falter 41/17)
“Alexander Van der Bellen showed that you can win an election with a campaign built around a notion of inclusive, pro-European national identity,” said Hofinger, director of consulting firm SORA. “But the parties on the left never seriously tried to understand how a Green candidate managed to get over 50% of the vote.”
Österreichs Wahlkampf aus Sicht des „Guardian“ – es kann sehr erhellend sein, innerösterreichische Entwicklungen mal von „Außen“ zu betrachten…