„Ich möchte keinen Flüchtling kennenlernen, denn vielleicht mag ich den dann.“
Herbert Grönemeyer zitiert im Falter 47/18 einen rechtsextremen Anführer aus Jamel/Mecklenburg-Vorpommern
„Ich möchte keinen Flüchtling kennenlernen, denn vielleicht mag ich den dann.“
Herbert Grönemeyer zitiert im Falter 47/18 einen rechtsextremen Anführer aus Jamel/Mecklenburg-Vorpommern
„Es geht der Rechten um die Zerstörung der Öffentlichkeit. Sie will Zustände herbeiführen, in denen man richtig und falsch nicht mehr voneinander unterscheiden kann, sodass der starke Führer entscheidet, was richtig und Recht ist.“
Armin Thurnher, Falter 41/18
„Der regelmäßige rhetorische Auftritt der Regierung, für jedes politische Problem den Migranten verantwortlich zu machen, nährt genau diese schrecklichen Entwicklungen. Und Sie, Herr Bundeskanzler, tragen Mitverantwortung dafür. Obwohl Sie es besser wissen.“
Muamer Bećirović, Bezirksobmann der Jungen ÖVP in Rudolfsheim-Fünfhaus, über die neonazistischen Ausschreitungen in Chemnitz (Quelle: Falter 37/18)
Die Politik der ÖVP/FPÖ ist ein sadomasochistisches Angebot:
„Unsere Leute haben sich einschüchtern lassen von der Aggressivität der FPÖ-Argumentierer, gerade am Wirtshaustisch. Die Lufthoheit am Stammtisch muss dass Ziel sein.“
Kritische Worte des Ex-Bürgermeisters von Wien Michael Häupl im „Falter“
Die Frühlingswerkstatt 2018 der SPÖ Oberösterreich mit dem Schwerpunkt „Die Rückeroberung der Zukunft“: konstruktiv, aufmunternd und motivierend. Politisch-inhaltliche Auseinandersetzung, unkonventionellen Fragestellungen, zukunftsweisende Impulse und politische Orientierung.
Das Video zur Frühlingswerkstatt: https://youtu.be/YbQ7Y-KW87Y
„Die politische Strategie ist klug kalkuliert: Mit den steuer- und sozialpolitischen Maßnahmen bindet die Regierung die oberen 60 Prozent an sich. Die unteren 40 Prozent werden aber nicht ganz abgeschrieben. Deren Gefühle der Vernachlässigung werden gegen „Schuldige“ gelenkt. Hier setzt Kurz auf sein Erfolgsmodell, die Flüchtlinge…“
Stephan Schulmeister in „Schäbiger Inhalt, glänzend verpackt“, Falter 13/18, S. 10
Andre Heller würdigte in seiner Rede den unfassbaren Mut derer, die Widerstand leisteten. Und sagte dann, heute riskiere man eben nicht Folter und Tod, wenn man gegen Rassismus, Fremdenhass etc. auftrete. Daher gibt es keine Ausrede, dagegen nicht aufzutreten.
Im Standard vom 13. März 2018 wird auch Karin Bergmann, die Direktorin des Burgtheaters, zitiert. „Man kann nicht wissen, wie wir uns damals verhalten hätten. Aber wir wissen genau, was wir heute zu tun haben.“
„Vieles, was nötig wäre, lässt sich aus den Maximen des guten Journalismus ableiten – das Bemühen, einer Thematik auf den Grund zu gehen, den Kontext und die Quelle zu prüfen, erst zu recherchieren und dann zu publizieren, auch die andere Seite zu hören usw. Hier findet sich eine Kommunikationsethik für die Allgemeinheit.“
Bernhard Pörksen, Professor für Medienwissenschaft an der Uni Tübingen, im Interview mit Peter Mayr im „Standard“ vom 28.2.2018. Sein Buch „Die große Gereiztheit: Wege aus der kollektiven Erregung“ ist im Hanser-Verlag erschienen.
„Der erste Schritt zur Überwindung dieses Systems besteht darin, es ans Licht der Öffentlichkeit zu ziehen, seine Legitimität zu bestreiten und es zum Gegenstand politischer Auseinandersetzungen zu machen.“
Fabian Scheidler