„When they go low, we go high“ – wenn die anderen ihre schlechteste Seite zeigen, zeigen wir unsere beste.
Michelle Obama in: Barack Obama: „Worte müssen etwas bedeuten“. Suhrkamp-Verlag.
„When they go low, we go high“ – wenn die anderen ihre schlechteste Seite zeigen, zeigen wir unsere beste.
Michelle Obama in: Barack Obama: „Worte müssen etwas bedeuten“. Suhrkamp-Verlag.
Neujahrs-Anregungen von unseren FreundInnen Brigitte & Werner:
Danke, Gitti und Werner, für diese „Agenda“! 2017 wird demnach ein spannendes Jahr…
„Es ist das Erfolgsgeheimnis aller rechten Agitatoren, dass die Ängste der Arbeitenden nicht mehr als Klassenkonflikt im Land erschienen, sondern als Bedrohung durch Migration.“ Armin Thurnher, im Falter Nr. 46/16
….auch Politiker, die keine Populisten sein wollten, könnten aus dem Wahlsieg Trumps nur eine Lehre ziehen: „Wir müssen am Ende noch mehr die Arbeit der Zuspitzung betreiben.“ – Österreichs Bundeskanzler Christian Kern im „Kurier“, 2016-11-16
„Ein Patriot ist jemand, der sein Vaterland liebt. Ein Nationalist ist jemand, der die Vaterländer der anderen verachtet.“ – Johannes Rau, ehemaliger deutscher Bundespräsident
Michael Häupl vor 20 (!) Jahren im „Falter“: „Lufthoheit über den Stammtischen heißt nicht, dem Volk nach dem Maul zu reden. Entscheidend ist, dass man nicht mitfaschistelt, sondern widerspricht.“
Aber es geht dabei nicht darum, die Hetzer zu überzeugen, so ein Versuch wäre vergebliche Mühe. Sondern es geht darum, den Zuhörenden zu zeigen, dass man mit diesen Hetzparolen nicht einverstanden ist, dass es einen Gegen-Standpunkt gibt. Nicht die Hetzer, sondern die oft schweigende Mehrheit muss die eigentliche Zielgruppe unserer Argumente sein.
„Kapital trägt Zinsen. Arbeit Handschuhe.“ (R.P. Gruber)
„Das ist meine Kritik an der gesamten Gesellschaft: Eine kleine Gruppe macht ihr Ding, und die anderen werden immer mehr unter Druck gesetzt. Ganz wenige können sich da behaupten.“ – Georg Riha, „Universum“-Filmemacher und Fotograf, bringt´s in „Rondo“/“Der Standard“ auf den Punkt.
Jetzt noch dem aktuellen Sozialdarwinismus eine Vision von Gesellschaft entgegenstellen, bei der alle gewinnen – durch Menschlichkeit und Geschwisterlichkeit. Statt nach unten auf Flüchtlinge und MindestsicherungsbezieherInnen hinzutreten, während die, die ihr Ding machen, sich die Händer reiben, wenn sich das alte und das neue Proletariat gegenseitig in die Fresse hauen.
Das Flüchtlingshochkommissariat der UNO (UNHCR) hat 400 von ihnen gefragt. Kennt man das Ergebnis der Befragung, kann man Alexis Zipras nur zustimmen: die aktuelle Situation ist eine „Schande für unsere Kultur“.